Nachdem die EM und WM 2009 nur Testwettkämpfe für das neue Format waren und somit nicht so erfolgreich ausfielen, konnte ich mir am Ende der Saison den ersten Meistertitel sichern.
Nach einer spannenden aufholjagt im Combined (Schiessen/Laufen) konnte ich mir erst nach dem letzten Schiessen diesen Titel sichern.
Ich freue mich nun auf ein paar Wochen Trainingspause. Anfang Dezember geht es bereits mit dem Wintertraining los. Dabei werde ich von unserem neuen Nationaltrainer Jürg Studer aus Bern unterstützt.
Nach langer Verletzungspause geht es wieder los!
Vor 4 Wochen konnte ich meine ersten Laufeinheiten ohne Schmerzen am Knie absolvieren. Es geht also wieder aufwärts.
Obwohl
sich mein Traum von einer Olympiateilnahme nicht erfüllt hat, möchte
ich in dieser Saison nochmals an einem Wettkampf starten.
Dies
wird an der CISM WM in Riga sein. Unser kleines Team das sich aus
Andrea Hoffmann, Kai Riebli und mir zusammensetzt wird am 22.7.08 nach
Riga aufbrechen.
Wünscht mir Glück
Gegen Olympia, für die
Gesundheit
Der Thurgauer Fünfkämpfer Yves Walz
verzichtet auf die Olympischen Spiele in Peking
Moderner Fünfkampf.
Yves Walz hat
acht Jahrein seinen Olympia-Traum investiert.
Doch eine chronische Sehnenentzündung zwingt ihn nun, auf das grosse Ziel zu
verzichten.
Patricia Loher
Im vergangenen Jahr waren es
Probleme mit dem Oberschenkel, dann kam ein Bänderriss hinzu. Yves Walz'
Vorbereitungen verliefen schon seit Monaten nicht so, wie er sich das gewünscht
hatte. Vor dem Weltcup-Turnier in Mexico-City Anfang März machte sich im rechten
Knie schliesslich eine Sehnenentzündung bemerkbar. «Nach zehn Minuten rennen»,
sagt er, «humpelte ich während fünfzehn Minuten.» Der Fünfkämpfer verzichtete
auf die Reise nach Mittelamerika, wo sich ihm eine der letzten
Olympia-Qualifikations-Möglichkeiten geboten hätten.
Ein Entscheid der
Vernunft
Zusammen mit seinem Coach Andrej
Ammann fällte Walz so den Entscheid, die Bemühungen nicht mehr zu forcieren und
auf die Olympischen Spiele zu verzichten. «Es fehlt die Basis um sagen zu
können, eine Qualifikation sei noch realistisch», sagt der 25jährige aus
Freidorf. Es war ein Entscheid der Vernunft, «mir genügend Zeit zu geben, um
wieder ganz gesund zu werden». Aber natürlich habe er mit sich gerungen.
«Technisch bin ich gut in Form, aber bezüglich der Athletik fehlen mir zwei bis
drei Monate», sagt der Athlet, der die Silbermedaille an der CISM-WM 2007 in Rio
de Janeiro als seinen bis anhin grössten Erfolg bezeichnet.
Nach dem Rücktritt von Nik
Brünisholz galt Walz als der Schweizer Fünfkampf-Hoffnungsträger für Peking,
acht Jahre hat der Thurgauer in sein grosses Ziel investiert. Er war im Feld der
weltbesten Fünfkämpfer stets eine Ausnahme, weil er seinen Sport aufgrund der
finanziellen Voraussetzungen nie professionell ausüben konnte.
Noch während
seiner Lehre als Polymechaniker absolvierte Walz eine Ausbildung zum Fitness-
und Bewegungstrainer.
Zu 100 Prozent im
Fitnesscenter
Zu 70 Prozent arbeitet Walz in einem
Fitnesscenter in Münchwilen als Geschäftsleiter. Nun wird er sein Pensum auf 100
Prozent erhöhen. «Die Gewissheit, in einen Beruf zurückkehren zu können, der mir
gefällt, hat den Entscheid leichter gemacht», sagt Walz. Wobei er festhalten
möchte, dass der Olympia-Verzicht nicht gleichbedeutend sei mit dem
Karrierenende. Falls es die Gesundheit zulässt, will er die WM in Budapest Ende
Mai bestreiten, auch die CISM-WM im Sommer ist ein Ziel. «Danach werden wir
sehen, wie es weitergeht.» Olympia in vier Jahren in London ist kein Ziel, weil
sich das Format des Modernen Fünfkampf verändern wird – Schiessen und Laufen
sollen, nach Biathlon-Vorbild, zusammengelegt werden. «Das kommt mir nicht
entgegen», sagt er.
Natürlich ist sich Walz bewusst,
dass sein Körper in einem Sport mit fünf Disziplinen besonderen Belastungen
ausgesetzt ist. «Es ist eine Gratwanderung», sagt er und fügt an: «Jeder
Spitzensportler weiss, dass er sich glücklich schätzen muss, wenn er nicht
verletzt ist.» Gut möglich, dass sich Walz in Zukunft auf eine Disziplin
konzentriert. Im Degen-Fechten erreichte er an der Schweizer Meisterschaft schon
den siebten Rang.
Weltmeisterschaften in Berlin!
Am Mittwoch fliegen wir nach Berlin an die WM. Mit dabei wird nicht nur Pierre Manz unser Nati Coach sein, auch unser Fecht "Grossmeister" Laslo Kaiser, wird uns während dem Fechten unterstützen.
Die neusten News sind unter nebenstehendem Link verfügbar!
Yves
Walz (Frauenfeld) wurde beim Weltcup der Modernen Fünfkämpfer in Rom im
Feld der 36 Finalisten mit 4952 Punkten 30.
Der Sieg ging an den
Tschechen Libor Capalini, der 5564 Zähler totalisierte. Mit
182 Trefferpunkten (Rang 11) startete der 25-jährige Thurgauer gut in
den Final. Auch im Fechten lief es mit 17 Siegen nicht schlecht. Mit
2:12,45 im Schwimmen verlor er auf den Besten (Capalini mit 2:03,51)
doch recht viel.
Völlig daneben ging das Reiten, wo der
Fitnessinstruktor bei einem Maximum von 1200 Punkten lediglich auf 876
Zähler kam. Dadurch fiel er für den Jagdstart im abschliessenden
3000-m-Lauf (in 10:16,31 die 31. Zeit) weit ins Hintertreffen.
Eine
Spitzenplatzierung wäre für Walz, der letztes Jahr beim Weltcup in
Acapulco 13. geworden war, wichtig gewesen, um für die Weltrangliste
gute Punkte zu holen. Die besten sieben noch nicht für Olympia
qualifizierten Athleten können sich am 1. Juli 2008 noch einen
Startplatz für Peking holen. Olympiastartplätze können zudem an den WM
2007 und 2008 (je 3) sowie am Weltcupfinal 2007 (Sieger) geholt
werden.
8.6.2007
EM Riga
Bei den Europameisterschaften im Modernen Fünfkampf in Riga (Lett) verpassten Kai Riebli (Warth TG) und Yves Walz (Freidorf TG) den Einzug in den Final der besten 32 Athleten. Walz wurde in seiner Halbfinalgruppe mit 4184 Punkten lediglich 27. Am
besten gelang ihm noch das Fechten, wo er mit 21 Siegen und 14
Niederlagen den 5. Rang belegte.
Da die Athleten vor dem laufen sehr nahe zusammen waren hatte Walz der auf Rang 9 startete keine Chance den Final zu erreichen. Seine Form im Laufen, die verletzungsbedingt noch nicht optimal war zwang ihn die die anderen Athleten ziehen zu lassen!
Riebli wurde in seinem Halbfinal mit
3904 Zählern bloss 29.
5.6.2007
Bereits wieder auf dem Sprung an die EM in Riga. (LAT)
Kaum Zuhause angekommen, wartet auch schon der nächste Höhepunkt!
Morgen fliegen wir, inkl. dem Präsidenten Martin Tschannen nach Riga (LAT) an die Europameisterschaften.
Die Halbfinals der Männer werden bereits am Donnerstag ausgetragen.
Wir erwarten ein sehr starkes Teilnehmerfeld, da die ersten 8 Plätze bereits ein Ticket für die Olympiade in Peking bedeuten!
Mein Minimalziel wird der Finaleinzug sein. Danach ist alles möglich!
Moderner Fünfkampf. Der Thurgauer Yves Walz hat an der CISM-WM im
Modernen Fünfkampf in Rio de Janeiro im Einzelwettkampf die
Silbermedaille gewonnen. In der Teamwertung erreichte die Schweiz Platz
drei. Für den 24-jährigen Walz, der zu 60 Prozent als Fitnesstrainer
arbeitet, war es das bislang wertvollste internationale Resultat. Die
beste Disziplinenleistung eines Schweizers gelang Kai Riebli mit dem
Sieg im Schwimmen. Ein «Comeback» gab der wegen einer beruflichen
Weiterbildung im vergangenen Herbst vom Spitzensport zurückgetretene
Nik Brünisholz. Als Angehöriger der Armee und um überhaupt ein
Schweizer Team stellen zu können, nahm der Aargauer an der WM des
Conseil International du Sport Militaire (CISM) teil. Brünisholz wird
auch den einen oder anderen nationalen Fünfkampf bestreiten. (si)
Tagblatt 18.5.07
5.5.2007
CISM WM in Brasilien
Am Mittwoch 9.5. fliegen die Mitglieder der CISM (Nik Brünisholz, Kai Riebli und ich) an die Militärmeisterschaften in Brasilien.
Jeder von uns wird im Einzel starten und zusammen werden wir im Relay eine Mannschaft bilden.
Genauere Daten werden folgen.
4.5.2007
Ausbildung in Andermatt abgeschlossen!
Noch anspruchsvollen und lehrreichen 5 Wochen Grundausbildung habe ich diese Phase abgeschlossen. Einige Impressionen sind unter der Rubrik Wettkampf Fotos zu finden..
Seit 2 Wochen geniesse ich die Vorzüge einer Spitzensport RS. Die Optimalen Trainingsbedingungen und das ganze Umfeld in Magglingen sind ein perfekter Einstieg in die Wettkampfsaison.
23.3.2007
Erste Woche geschaft!
Die erste Woche in der Spi Spo Rs 15-1 in Andermatt sind geschaft! Nach anfänglichen Angewöhnungsschwierigkeiten lebe ich mich langsam ein.
Immer am Morgen erlebe ich und die 15 anderen Spitzensport Rekruten(Bob, 10-Kampf,OL,Langlauf) die normale Grundausbilung. Jeweils am Nachmittag können wir unserem gewohnten Training nachgehen.
Da es aber zur Zeit in Andermatt aber noch fast 50cm Schnee hat, verlege ich meine Lauftrainings aufs Laufband im vorhandenen Kraftraum.
Das Schiessen kann ich in einem Schiesskeller trainieren. Nur für das Schwimmen verlasse ich Andermatt mit dem extra für jede Sportart bereit stehendem Auto Richtung Altdorf.
Ich werde jeweils versuchen an den Wochenenden die Page mit den neusten News, über meine RS, auf den neusten Stand zu bringen!
Meine Postadresse in Andermatt: Für Fresspäckli!;-)
Am Montag dem 19.3. werde ich in die Spitzensport Rs nach Andermatt einrücken. Dies ist ein weiterer Schritt Richtung Peking! In den ersten 5 Wochen werde ich die Grundausbildung in Andermatt absolvieren ehe ich mich die restlichen 13 Wochen professionell in Magglingen auf die wichtigsten Wettkämpfe vorbereiten kann.
Mein Ziel wird ganz klar sein, so viel wie möglich von dieser Zeit zu profitieren. Das Fechten und Reiten werde ich in Bern trainieren. Das Laufen und Schwimmen wird in Magglingen absolviert und das Schiessen in Biel.
Während meinem 13 wöchigen Aufenthalt wird unser neuer Nati-Coach Pierre Manz ebenfalls die ganze Zeit anwesend sein.
20.2.2007
Geglückter Saisonstart in Budapest!
Halbfinal: 5 Rang Nach einem guten 5 Rang im Halbfinal konnte ich mich ohne Druck in den Final begeben.
Final: 19 Rang Nach dem Schiessen (178) und Fechten (944) fand ich mich auf Rang 2 wieder. Auch das Schwimmen (2.07min) gelang mir entsprechend, im Reiten musste ich mich nach 3 Stangen und etwas Zeit mit 1072 Punkten zufrieden geben. Vor dem Laufen lag ich noch auf dem 11 Zwischenrang. Da ich aber aufgrund meiner Oberschenkelverletzung noch keine schnelleren Trainings absolvieren konnte, lief ich die 3km in der gleichen Zeit wie im Halbfinal (9.53min)
Morgen reisen wir an den ersten Wettkampf dieser Saison. Es wird ein Indoor Wettkampf in Budapest sein an dem sich die meisen 5-Kämpfer aus Europa das erstemal wieder gegenüberstehen.
Ich konnte mich in den letzen Monaten optimal vorbereiten und werde top motiviert an den Start gehen.
Das Ziel ist ganz klar, die guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf erbringen und mich langsam wieder ans Wettkampfgeschehen gewöhnen.
Pressemitteilung
Moderner FünfkampfNeuer Nationalcoach und Teamchef Beijing 2008
Für den zurückgetretenen Andrej Ammann
aus Berg (SG), welcher das Nationalkader seit 2003 betreut hat, konnte ein
qualifizierter Nachfolger gefunden werden.
Grösster Erfolg von Ammann war die
Qualifikation und Teilnahme an den Olympischen Spielen in Athen 2004 mit Nik Brünisholz.
Nachfolger wird der Burgdorfer Pierre Manz, selber viele Jahre Aktiver,
und mehrfacher Schweizermeister im Modernen Fünfkampf. Seine jüngsten
sportlichen Erfolge hatte Manz allerdings im Triathlon. Als mehrfacher Teilnehmer
am Ironman auf Hawaii gewann er diesen im Jahre 2000 in der Kategorie 55-59. Im
Jahre 2004 wurde er zweiter an der Langdistanz-WM (60-64) und 2005 wurde er von
tri-suisse zum Schweizer Nachwuchstrainer des Jahres gewählt.
Pierre Manz ist dipl. Schwimminstruktor und hat einen Abschluss als
Diplomtrainer Swiss Olympic. Neben seinen Erfolgen als Sportler und Trainer
werden ihm seine menschlichen Qualitäten und seine grosse Erfahrung, als neuer
Nationalcoach von Nutzen sein.
Der Vorstand von Pentathlon Suisse hat an seiner Sitzung vom 16.
Dezember Pierre Manz das Vertrauen ausgesprochen und freut sich auf eine
erfolgreiche Zusammenarbeit.
Guter 11 Rang an den Fecht-Schweizermeisterschaften in Magglingen
Ich kämpfte mich bis ins 16er Final nach vorne, jedoch scheiterte ich an Max Heinzer und schied mit 10:15 aus.
«Wie im Wilden Westen» Tagblatt vom 25.11.2006
Die Fünfkämpfer Yves Walz und Kai Riebli über ihr WM-Abenteuer in Guatemala
Vom 15. bis 22. November fand in Guatemala City die Fünfkampf-WM statt. Mit dabei waren zwei Thurgauer. Sie ziehen eine sportliche Bilanz, berichten über die Erfahrungen abseits der Sportanlagen und sprechen über die Faszination Olympia.
Roger Braun
Als 18. und 19. im Halbfinal verpassten beide Athleten den Final der besten 32 Fünfkämpfer. Sie verfehlten somit ihr gestecktes Ziel. Trotzdem möchte Kai Riebli nicht von einem schlechten Wettkampf sprechen: «An einer WM muss man schon einen sehr guten Tag erwischen, um mit der starken Konkurrenz mithalten zu können.» Etwas anders sieht Yves Walz das Resultat: «Das gesteckte Ziel habe ich verpasst, ich bin nicht zufrieden.» Es stimme aber schon: An einer WM müsse man in jeder Teildisziplin sein Bestes abrufen. Im Fechten gelang ihm dies, beim Schiessen und Schwimmen waren die Leistungen nur durchschnittlich, somit war die Chance für den Finaleinzug vertan. «Umso mehr, als dass ich beim abschliessenden Laufen durch meine Oberschenkelverletzung behindert war.»Dünne Luft
Ein Wettkampf in Guatemala stellt hohe Anforderungen an die Athleten. Auf 1500 Metern über Meer ist die Luft dünn. «Auf dem letzten Kilometer beim Geländelauf bin ich fast gestorben», meint Kai Riebli mit verzerrter Miene. Beim Schwimmen habe er weniger gespürt – «vielleicht, weil ich ein guter Schwimmer bin». Bei Yves Walz war es eher umgekehrt. Das Schwimmen machte ihm Mühe: «Ich wollte einatmen, doch es kam einfach nichts mehr.»Schiesserei vor dem Hotel
Die Fünfkämpfer kommen im Rahmen des Weltcups in viele Regionen der Welt. Trotzdem war die Destination Guatemala für die Athleten etwas Spezielles – oder? Die beiden lachen. «In einer Nacht um zwei Uhr fand draussen vor unserem Hotel eine Schiesserei statt», erzählt Yves Walz. «Unser Coach Andrej Ammann ging im 17. Stock des Hotels in Deckung», erheitert sich Kai Riebli. Wie im Wilden Westen habe man sich gefühlt. «In Guatemala ist es schon krass, die Unterschiede sind riesengross», sagt Riebli betroffen. Die einen würden mit den neusten Mercedes herumfahren, während sich die anderen in schäbigen Rostlauben fortbewegten. «Mit der Zeit realisierten wir, dass wir uns besser nicht mit teuren Uhren und Kameras in der Stadt bewegen sollten», meint Walz – «umso mehr, als Fünfkämpfer aus Ungarn am helllichten Tage ausgeraubt wurden». Nach solchen Erlebnissen wisse man wieder, was man an der Schweiz habe, sagt Walz. Trotzdem: «Abgesehen von der Kriminalität ist Guatemala ein sehr schönes Land.» Die grüne Natur, das schöne Wetter, die offenen Leute: das alles habe ihm sehr gut gefallen. Leider sei man aber nach der Konfrontation mit der Kriminalität nicht sehr oft draussen gewesen. «Nur einmal waren wir im Ausgang und kamen etwa um 1 Uhr nach Hause, gerade noch bevor die Schiesserei losging», erzählt Riebli. Sie hätten nichts riskieren wollen und hätten es darum am Abend vorgezogen, im Hotel zu pokern. «An einem Tag nahmen wir uns aber ein Taxi und besuchten Antigua, die ehemalige Hauptstadt von Guatemala.» Die Vulkane in der Region seien beeindruckend gewesen. «Wenn wir einen Wettkampf im Ausland haben, versuchen wir immer etwas anzuschauen», sagt Walz. Schliesslich sei es ja ein Privileg, dank des Sports in der ganzen Welt herumzukommen.Zahlreiche Zuschauer
Zur Organisation des Wettkampfs erzählen die zwei Fünfkämpfer nur Positives. «Der Anlass wurde sehr gut beworben», bemerkt Yves Walz. Überall seien riesige Plakate aufgehängt gewesen, und auch die Zeitungen hätten auf den Titelseiten vom Anlass berichtet. Die Folge davon war ein grosser Zuspruch der Zuschauer. Was Walz ebenfalls beeindruckte, war die Eröffnungsfeier: «Im Regierungsgebäude von Guatemala City liefen wir mit der Schweizer Fahne ein.» Die Atmosphäre sei sehr schön gewesen, die Organisatoren hätten sich richtig viel Mühe gegeben.
Montag, 20. November 2006. Tagblatt-Bericht
Walz und Riebli verpassen den Final
An den Weltmeisterschaften in Guatemala-City wird die Polin Marta Dziadura Weltmeisterin.
Die beiden Thurgauer Kai Riebli und Yves Walz scheiterten an den Weltmeisterschaften bereits in ihren Halbfinal-Gruppen auf dem Weg in den Final der besten 32 deutlich. Mit 175 Trefferpunkten (Walz) respektive lediglich 168 (Riebli) landeten die beiden Schweizer im Pistolenschiessen weit im Hintertreffen, sodass die Ausgangslage schon von Anfang an ungünstig war. So konnte es auch nicht mehr überraschen, dass die beiden das Ziel verpassten, unter die besten zehn in einer der drei Halbfinal-Gruppen vorzustossen, oder einen der zwei punktbesten elften Ränge zu belegen. Trotzdem gab es auch einen Lichtblick zu verzeichnen: Mit 2:04,60 erzielte Riebli im Schwimmen die respektable siebtbeste Zeit seiner Gruppe.
Yves Walz lag nach dem Schiessen, Schwimmen und Fechten auf Rang 13, rutschte wegen seiner Oberschenkelverletzung im Geländelauf jedoch aus den Top 16 heraus und beendete den Wettkampf auf Position 18. Schweizer Meister Riebli (19.), der mit Yves Walz zusammen in einer Wohngemeinschaft lebt, hatte seine Finalchancen beim Schiessen vergeben.
Donnerstag, 16. November. Tagblatt-Bericht
2006 WM als Schritt Richtung Olympia
Yves Walz startet an der Weltmeisterschaft in Guatemala.
Moderner Fünfkampf. Nationaltrainer Andrej Ammann erwartet von Yves Walz an der WM in Guatemala einen Finalplatz. Dessen 13. Rang beim Weltcup in Acapulco lässt eine Klassierung unter den besten 32 realistisch erscheinen.
Urs Huwyler
Yves Walz kann morgen ausgezeichnet vorbereitet zur WM in Guatemala starten. Privat- und Nationaltrainer Andrej Ammann fordert deshalb von seinem Schützling einen Finalplatz. «Dafür muss er sich im Halbfinal unter den besten 16 klassieren. Wichtig wird ein Spitzenergebnis im Fechten sein», sagt der Chefcoach, der Yves Walz vom reiterlichen Vierkampf zum olympischen Fünfkampf geholt hatte. Nach zwei Jahren konsequentem und zielgerichtetem Training befindet sich das Duo auf dem Sprung an die erweiterte Weltspitze.
Als Vorbereitung auf die Höhenlage in Guatemala (1500 m ü. M.) schlief der ausgebildete Fitness- und Bewegungstrainer Yves Walz zwei Wochen an seinem Arbeitsplatz im Update-Fitnesscenter Münchwilen in einer Unterdruckröhre. «Probleme bereitet mir nur eine leichte Oberschenkelverletzung beim Laufen. Im Wettkampf sollte ich jedoch nicht behindert sein. Einzig das Training musste ich etwas zurückfahren», sagt der beim Bruder von Andrej Ammann angestellte Yves Walz zuversichtlich.
Um sein sportliches Umfeld weiter optimieren zu können, lebt er nun in Frauenfeld mit dem ein Jahr jüngeren Schweizer Meister Kai Riebli zusammen in einer Wohngemeinschaft. «Ich spare dadurch», sagt der Dritte der nationalen Titelkämpfen, «vor allem Zeit für die Anreise ins Training. Früher brauchte ich 40 Minuten pro Weg, jetzt ist es nur noch ein Bruchteil. Bei vier völlig verschiedenen Disziplinen ist dies ein wichtiger Punkt.»
Vier Disziplinen deshalb, weil er Reiten aufgrund der Basisausbildung im Reitstall Josuran in Horn nicht mehr trainiert. Zumal die Pferde den Fünfkämpfern zugelost werden und 20 Minuten für das Kennenlernen genügen müssen. «An der Schweizer Meisterschaft», sagt Andrej Ammann ärgerlich, «hat Yves den Titel verschenkt, weil er ein Hindernis von der falschen Seite angeritten ist. Dies wird ihm hoffentlich nicht nochmals passieren.»
Fechten und Reiten gelten beim gelernten Polymechaniker als Stärken, Schiessen und Laufen als «Mittelfeld-Disziplinen» und Schwimmen als Schwäche. «Wobei er sich trotz des altersmässig späten Einstiegs wesentlich gesteigert hat. Yves schwimmt derzeit mit 2.07 schon schneller als ich zu meinen besten Zeiten. Aber wir werden Aufwand und Ertrag im Auge behalten. Überdurchschnittlich viel Zeit ins Schwimmen zu investieren, um eine Sekunde schneller zu werden, bringt nichts», sagt Trainer Ammann.Grosses Spektrum
An Olympischen Spielen gelten die Modernen Fünfkämpfer als vielseitigste und kompletteste Sportler überhaupt. Zehnkämpfer müssen doppelt so viele Disziplinen beherrschen, aber es handelt sich um einen leichtathletischen Wettkampf. «Das Spektrum zwischen Schiessen und Reiten oder Schwimmen und Fechten ist extrem gross. Doch in der Vielseitigkeit liegt ein Reiz des Fünfkampfs», sagt Yves Walz, der – wie die meisten Schweizer Randsportarten-Internationalen – als Halbprofi gegen ausländische Profis antreten muss. Umso schöner sei es, ergänzt Yves Walz, als Aussenseiter mithalten zu können. «Zu jammern, alle andern hätten es besser, bringt sowieso nichts.»Standortbestimmung
Nach der WM wollen Walz und sein fordernder Förderer Ammann im Hinblick auf die Olympischen Spiele in Peking 2008 eine Standortbestimmung über ihre gemeinsame Zukunft vornehmen. Möglicherweise gilt es in der einen oder andern Disziplin neue Schwerpunkte zu setzen, temporär mit Spezialisten zusammenzuarbeiten. Die Vorstellung, das Umfeld werde um vier Disziplinentrainer erweitert, stösst jedoch weder beim Athleten noch seinem Betreuer auf grosse Gegenliebe.
Denkbar scheint dagegen, dass Andrej Ammann den Posten als Nationalcoach aufgibt und sich künftig nur noch auf Yves Walz konzentriert. «Die WM ist für uns ein Schritt in Richtung Fernziel Peking 2008», sagen der Athlet und sein Trainer übereinstimmend. Nachdem der bisherige Teamleader Nik Brünisholz zurückgetreten ist, ruhen die Schweizer Hoffnungen auf den WG-Bewohnern Walz und Riebli.
Trainingsoptimierung
Um mein Training in der kommenden, sehr wichtigen Saison noch verbessern zu können habe ich meinen Wohnort gewechselt. Seit einer Woche wohne ich mit Kai Riebli zusammen in einer WG in Frauenfeld.
Diese Umstellung hat zwar einiges an Kraft und Zeit in Anspruch genommen wird sich aber in der nächsten Saison ganz sicher bezahlt machen.
WM Vorbereitung in der Endphase
Die Resultate an der Schweizermeisterschaft haben gezeigt das ich auf dem richtigen Weg bin. Vor allem das intensivere Schwimmen kombiniert mit gezieltem Krafttraining scheint sich nun langsam auszuwirken!
Ebenfalls als Vorbereitung für die WM übernachte ich seit 2 Wochen in einer Unterdruck-Kammer. Dies soll mir helfen mich in Guatemala, dass sich auf ca. 1500 Meter über Meer befindet schneller anzupassen.
Im Moment laboriere ich jedoch an einer Oberschenkelverletzung, die mich zwingt im Laufen die Intensität etwas zu drosseln.
Trotz allem habe ich jedoch ein gutes Gefühl für die WM.
Wir werden am Dienstag den 14 November die Reise nach Guatemala antreten. Der Halbfinal der Männer wird am 17 November und der Final am 19 November stattfinden.
Es bleibt jedoch nicht viel Zeit das hoffentlich schöne Wetter zu geniessen den am 21 November starten wir bereits Richtung Zürich.
3 Rang an den Schweizermeisterschaften
Aufgrund eines Fehlers im Reiten, vergab ich den Sieg an den Meisterschaften. Dieser Fehler wird mir sicher nicht mehr passieren!:-)
Trotz allem gabe es auch durchaus positive Resultate:
Schiessen: 178 Ringe
Schwimmen: 1.07min. = Neue PB
Fechten: Als bester Schweizer auf Rang 2 beendet
Reiten: Nur ein paar Zeitfehler (Der grosse Fehler passierte beim Abreiten!)
Laufen: Trotz der Oberschenkelverletzung hatte ich ein gutes Gefühl.
Programm (provisorisch!) für die schweizermeisterschaften in Frauenfeld
Samstag, 28. Oktober
Ab 08.30 Antreten, Einschreiben, Lizenzkontrolle, Waffenkontrolle
09.00 – 11.45 Schiessen
10.00 – 12.00 Vorspringen / Parcoursbesichtigung
12.30 – 14.00 Schwimmen (Hallenbad 25 m)
15.00 – 18.00 Fechten Gruppe A
15.00 – 18.00 Reiten Gruppe B
Sonntag, 29. Oktober
08.00 – 09.00 Laufen Jugend und 4-Kämpfer
08.00 – 11.00 Fechten Gruppe B
08.00 – 11.00 Reiten Gruppe A
12.00 – 13.30 Laufen 5-Kämpfer
14.30 Rangverkündigung
15.00 Apéro / Ausklang
Wettkampf nach Sturz vom Pferd aufgegeben!
Leider lief der Final am Weltcup in Kairo nicht wunschgemäss. Ich musste nach dem ich in der 4 Disziplin,dem Reiten vom Pferd gefallen war den Wettkampf aufgrund einer Prellung am Oberschenkel beenden.
Nun gilt es diesen Tag zu vergessen und sich auf die nächsten Wettkämpfe zu konzentrieren. Nach dem Motto: Man kann nicht immer gewinnen!;-)
Yves Walz am Weltcupin Kairo im Final (Tagblatt-Bericht vom 16. September 2006)
Beim Weltcup der Modernen Fünfkämpfer in Kairo (Äg) hat Yves Walz den Final erreicht. Der Thurgauer wurde in seiner Halbfinalgruppe mit 4072 Punkten 15.
Fünfkämpfer kämpfen um Sponsoren (Tagblatt-Bericht vom 17.8.2006)
Schweizer-Meister-Titel im Modernen Vierkampf gingen in den Oberthurgau Sara Notz und Yves Walz haben am Wochenende in Magglingen die nationalen Meistertitel im Modernen Vierkampf (ohne Reiten) errungen. Wettkämpfe dienen ihnen als Standortbestimmung.
Beide haben vor dem Fünfkampf Reiter-Vierkampf betrieben. Da diese Sportart damals aber nur bis zu einem Alter von 18 Jahren ausgeführt werden durfte, haben sie sich umorientiert: Andrej Amman, der damals noch Fünfkämpfer war, habe sie auf die Sportart aufmerksam gemacht. So habe es angefangen. Der Moderne Fünfkampf besteht aus den Disziplinen Reiten, Schwimmen, Fechten, Schiessen und Laufen.Eine Frage der Organisation
Der Trainingsaufwand ist gross: Yves Walz trainiert pro Woche 20 Stunden, Sara Notz etwa 18 Stunden. Schwimmen, Schiessen, Laufen und Reiten können sie in der Umgebung trainieren, aber fürs Fechten müssen sie dreimal pro Woche nach Bern oder Basel reisen. Studium beziehungsweise Beruf und Sport unter einen Hut zu bringen, ist eine echte Herausforderung, aber, meint Sara Notz: «Es ist alles eine Frage der Organisation. Der Sport nimmt einen grossen Teil unserer Freizeit in Anspruch, und daher muss man halt mal auf das eine oder andere verzichten.» Für den Fünfkampf lohne sich aber der Aufwand: «Dieser Sport macht uns sehr viel Spass. Klar gibt es manchmal Situationen, in denen man denkt, es wäre schön, mal wieder so richtig auszugehen. Wir müssen ja nicht ganz darauf verzichten, aber können solche Sachen nur in beschränktem Masse geniessen», findet Yves Walz. «Wenn wir an Wettkämpfen teilnehmen und Erfolg haben, zahlt sich die ganze Mühe aus. Wettkämpfe geben einem unglaublich viel Motivation», ergänzt Sara Notz.Geht ins Geld
Die Sponsorenfrage sei bei ihnen immer ein wichtiges Thema. «Fünfkampf ist eine sehr teure Sportart, allein schon wegen der ganzen Ausrüstung», erklärt Walz. Zudem sei es eine Randsportart, die die Mehrheit der Leute nicht interessiere. Dies wiederum habe zur Folge, dass die Sportart auch seitens der Sponsoren nicht eben auf besonders grosses Interesse stosse. «Es gibt schon Leute, die uns unterstützen, aber mehrheitlich bekommen wir nur Absagen», erzählt Yves Walz enttäuscht. Daher müssen die Beiden selbst sehr viel Geld in ihren Sport investieren.
Aufmerksamkeit der Medien bekäme der Moderne Fünfkampf selten. Das Fernsehen berichte beispielsweise nur davon, wenn ein grosses Ereignis wie die EM oder WM bevorstünde. In der Zeitung gäbe es ebenfalls höchstens vor oder nach grösseren Anlässen Berichte darüber. «Dabei ist die Sportart so vielfältig. Gerade diese Vielfältigkeit macht sie so interessant», findet Yves Walz. Hat er eine Lieblingsdisziplin? «Klar gibt es die einen oder anderen Präferenzen, aber wenn man nicht alle Disziplinen gerne macht, kann man gleich aufhören.»Einzelkämpfer
Sara Notz's Zwillingsschwester Anette ist ebenfalls Fünfkämpferin. Die beiden sehen sich aber nicht als Konkurrentinnen. «In dieser Sportart ist man oft Einzelkämpferin, da sie nur von wenigen ausgeübt wird. Ich bin sehr froh, dass meine Schwester Fünfkampf macht. Dadurch können wir auch zu zweit trainieren», erzählt sie.
Vierkampf eine Thurgauer Domäne (Tagblatt vom 13.8.2006)
Moderner Vierkampf. Die beiden Oberthurgauer Yves Walz (Freidorf, 4440 Punkte) und Sara Notz (Frasnacht, 3984) holten sich in Magglingen erstmals die Schweizer Meistertitel im Modernen Vierkampf. Wegen Saisonabbruchs respektive Rekonvaleszenz waren die Vorjahresmeister Nik Brünisholz und Belinda Schreiber bei diesem «abgespeckten» Fünfkampf (Schiessen, Schwimmen, Fechten, Laufen – ohne Reiten) nicht am Start. Der Thurgauer Gross-Triumph wird komplettiert durch die Silbermedaille von Marianne Müller (Buch b. Frauenfeld) und Bronze von Patrik Riebli (Frauenfeld). (si/rh)
Nach durchschnittlichem Wettkampf leider nicht im Final dabei
Leider konnte ich in keiner Disziplin 100% meines Könnens zeigen.Dies reicht nicht, um an einer EM ins Final vorstossen zu können. Weiss jetzt wenigstens wo ich noch zu arbeiten habe!Alle Resultate auf www.pentathlon.hu
Abreise nach Budapest
Am Mittwoch 11.7.2006 werde ich mit Nik und Andrej an die EM nach Budapest reisen. Der Halbfinal der Männer wird am Freitag ausgetragen und der Final wird am Sonntag stattfinden.
Zu Besuch beim Nachwuchs!
Letztes Wochenende fand in Tenero der Talent Treff Tenero statt. Alle Nachwuchstalente aus diversen Sportarten haben sich im Sportcenter in Tenero für eine Woche zusammen gefunden um zu trainieren. An 2 Tagen durfte ich unsern Nachwuchs beim Training in schönstem Sonnenschein beobachten. Das ganze wurde von Nationaltrainer Laszlo Kaiser profesionell geleitet. Es herschte eine super Stimmung unter den Kids und sie trainierten sehr fleissig um sich für das Turnier in Bern fit zu machen. Es war ein super Anlass und ich wünsche allen die daran teilgenommen haben viel Glück für die Saison 06!
Nach fast 2 Monaten ohne Fechten hatte ich heute die erste Lektion mit Nationaltrainer Laszlo Kaiser. Ich werde nun das Fechttraining wieder forcieren, den schon bald steht die Europameisterschaft in Budapest auf dem Program.
Kein Start in Berlin!
Da mein Handgelenk noch nicht ganz ausgeheilt ist, muss ich leider auf den Start in Berlin verzichten!
Kein Start in Cairo!
Aufgrund einer Handgelenks-Verletzung, die ich mir am Weltcup in Mexico zugezogen hatte werde ich am Quali-Turnier in Cairo nicht an den Start gehen...Noch ist nicht sicher wie lange die Heilung dauern wird.
Ausser Fechten kann jedoch alles andere ohne Schmerzen weiter trainieren, so das ich im Hinblick auf die nächsten Wettkämpfe nicht sehr viel verlieren werde!
Qualifikation EM/WM im ersten Anlauf geschaft!
Dank des 13 Platzes am Weltcup in Mexico konnte ich mich bereits für die EM und die WM qualifizieren. Dies ist die optimale Ausgangslage um mich perfekt auf diese 2 Ereignisse vorzubereiten.
Yves Walz beim Weltcup-Auftakt auf Rang 13!
Der 23-jährige Yves Walz belegte beim Welcup-Auftakt der Modernen Fünfkämpfer in Acapulco den 13. Rang. Der Thurgauer schoss sehr gute 185 Punkte, erzielte im Fechten ein Punktetotal von 808 Punkten, schwamm in 2:14 Minuten und reüssierte auch im Reiten mit 1144 Punkten. Der Aargauer Nik Brünisholz musste den Wettkampf wegen Fieber und einer Magengrippe aufgeben (St. Galler Tagblatt/Sport/07. März 2006)
Finaleinzug in Acapulco / Mexico!
Super Resultate und ein Spitzen-Wettkampf am Freitag haben Yves eine Finalteilnahme ermöglicht. Den Halbfinal am Samstag hat er mit einem grossartigen 7. Rang beendet. Herzliche Gratulation, Yves! (rb)
Abreise nach Mexico
Anfang März werden wir nach Acapulco Mexico reisen um am 1. Weltcup dieser Saison teilzunehmen. Ich bin sehr gespannt wie ich technisch und athletisch abschneiden werde, da ich mich auf diese Saison das erste mal richtig vorbereiten konnte....
Die Resultate können auf www.pentathlon.org unter "competition results" angeschaut werden.
3 Rang Sportlerwahl Arbon und Umgebung
"Bei den Einzelsportlern gewann Mountainbiker Andreas Kugler vor Andrea Brühlmann und dem Fünfkämpfer Yves Walz"
An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei allen bedanken die mich gewählt haben!
Nomination zur Sportlerwahl 2006 in Arbon
Am Freitag, 17. Februar, treffen sich die Sportwelt und die Bevölkerung der Region zur ersten Sportlernacht im Seeparksaal Arbon. Organisiert durch die IG Sport, findet in diesem Rahmen erstmals eine Sportlerehrung von Aktiven der Region statt. Es werden Einzelsportler und Mannschaften sowie ein Sportförderer gewählt und geehrt! Diese Nomination ehrt und freut mich natürlich unheimlich!! Gleichzeitig ist dies eine Chance für mich und den 5- Kampf, in der Region Arbon bekannter zu werden!
Natürlich würde ich mich freuen euch am 17 Februar im Seeparksaal in Arbon zu begrüssen!
Saisonplanung 2006
Hier meine geplanten Wettkämpfe für die Saison 2006. Jedoch ist dies nur provisorisch, da ich mich für einzelne Wettkämpfe* während der Saison Qualifizieren muss!
Meine Hauptziele sind ganz klar die Qualifikation für die WM in Guatemala und die EM in Budapest.
Natürlich sind auch die Weltcups enorm wichtig! In diesen Wettkämpfen ist mein Ziel den Final zu erreichen. Dies ist eine der Voraussetzungen für die Spitzensport RS, die ich hoffentlich im November 06 besuchen werde.
Am Samstag gewann ich in Luzern den Pilatus Cup. Den Final konnte ich gegen Michel Zurflüh ausfechten. Nach einem intensiven Gefecht stand es am Schluss 15:13 für mich. Diese Turniere sind für meine Vorbereitung auf die Saison 2006 extrem wichtig, den nur so kann man die Wettkampfsituation simulieren und sich darauf vorbereiten!
2 Rang an den Schweizermeisterschaften 2005
Schweizermeisterschaften im Modernen 5- Kampf in Frauenfeld
Mit 178 Ringen im Schiessen finde ich langsam aber sicher meine Form in dieser Disziplin. Im Hinblick auf nächste Saison werde ich das Schiesstraining sicher noch intensivieren, denn mit 178 ist man international immer noch sehr weit hinten in der Rangliste anzutreffen. Das Fechten gelang mir nicht so gut, irgendwie fand ich nicht richtig in den Wettkampf und musste so ein paar Treffer kassieren, die nicht nötig waren... Dafür gelang im Schwimmen eine Premiere. Die Schwimmbrille hielt meinem Startsprung nicht stand und ich musste 200m ohne crawlen! Es gab trotzdem eine Zeit von 2.11min, mit der ich zufrieden sein konnte! Zu diesem Zeitpunkt war Nik schon viele Punkte voraus und ich wusste, dass es sehr schwer wird, ihn einzuholen! Das Reiten war wie immer eine tolle Sache, und mit 2 Abwürfen für mich ein guter Punktelieferant. Kommt sicher vom vielen Training!;-) Nik der Pferdeflüsterer Brünisholz hatte einen Null-Fehlerritt und hatte nun einen so grossen Vorsprung, dass es sogar am Schluss zu unglaublichen 5868 Punkten reichte! An dieser Stelle herzliche Gratulation!! Im Laufen konnte ich endlich wieder einmal meine Endschnelligkeit unter Beweis stellen und meinen berüchtigten 400m Endspurt zeigen! Sorry Kai!;-)