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Hier möchte ich meine ganz persönlichen Eindrücke, Erfahrungen und Erlebnisse die ich während eines Wettkampfes mache festhalten und weitergeben

Weltcup 1 in Acapulco/ Mexiko

Ich könnte an dieser Stelle mindestens eine A4-Seite über die Erlebnisse während der Flüge von Zürich nach Atlanta oder von Mexiko City nach Acapulco und zurück füllen, möchte dazu aber nur sagen“ es isch eifach richtig luschtig gsi“ und natürlich auch richtig anstrengend!

Zum Glück hatten wir einen kundigen Führer dabei, der sich bestens an allen Flughäfen der Welt auskennt und uns mehr oder weniger sicher nach Acapulco geführt hat! An dieser Stelle danke an Kai! ;-)





Als wir nach ca. 20 h Reisezeit an unserem Ziel angekommen sind, hatte ich zuerst einmal einen Hitzeschock! Es war 23.30 Uhr und noch mindestens 21 Grad warm! Der Hammer!! Im Hotel angekommen, staunten wir nicht schlecht. Eine Super-Anlage direkt am Strand!


Herrlich!!

Unser Ausblick


An unserem freien Tag genossen wir die Sonne und den Strand, am selben Abend hatte sich jeder 2 Fünfkämpfer aus dem Osten einen Sonnenbrand geholt! Ausgenommen die Schweizer! wir hatten unsere Spezial- Sonnencreme dabei! Besten Dank an Swissolympic!:-)


Der Halbfinal:

Am Freitag fanden die Halbfinals statt, ich war alleine in der Gruppe A. Nik und Kai in der Gruppe B. Natürlich musste die Gruppe A als erste mit dem Fechten beginnen. Fechten war die einzige Disziplin die im Hotel stattfand. Mit Blick aufs Meer!!

Das Fechten schloss ich mit 872 Punkten ab. Ich bin eigentlich zufrieden mit diesem Resultat, es müssen in Zukunft aber noch mehr Punkte sein! Hier haben Andrej und ich aber schon reagiert und eine Lösung gefunden….

Die übrigen Disziplinen fanden in einem Sportkomplex in der Nähe des Hotels statt.

Im Schiessen, die Disziplin die ich in den letzen Wochen sehr intensiv trainiert hatte, gelang mir nicht nach Wunsch…mit 179 Ringen war ich jedoch bei den Leuten. 

Zum Schwimmen kann ich nur sagen: „Lasst nie die Schwimmbrille im Gepäck, sie könnte kaputt gehen!“

Zum Glück sind die Mexikaner ein sehr freundliches Volk. Ich konnte eine Brille ausleihen und schlug mit einer Zeit von 2.13 an. Die Besten in meiner Gruppe hatten zwar Zeiten um 2.03 aber man verliert im Schwimmen nicht so viel am Punkten… Aber auch im Schwimmen weiss ich, dass es bis zur WM noch einige harte Trainings braucht!! Ich freue mich schon darauf!

Vor dem abschliessenden Geländelauf lag ich auf dem guten 9 Rang mit 43 Sekunden Rückstand auf den Erstplazierten (Die ersten 16 Athleten in der Gruppe A kommen in den Final am Sonntag).
Es lag also alles drin!! Nach 2 absolvierten Runden konnte ich das Tempo etwas rausnehmen und zur Spitzengruppe aufschliessen. Als siebter überquerte ich die Ziellinie. Das war ein super Gefühl!! Erster Wettkampf in dieser Saison und gleich im Final.

An diesem Abend freute ich mich nur noch auf eins: ein original Corona Bier am Strand trinken! Das hatte ich mir irgendwie auch verdient! :-)

Es folgte wieder ein heisser Tag am Strand. Erstaunt waren wir über neu entdeckten Ängste von Andrej vor Krebsen und toten, aufgeblähten Kugelfischen! Man muss ja auch nicht unbedingt mit Hausschuhen draufstehen!


Der Final:

Unser kleines „Grippe-Team“ schlug sich im Fechten den Umständen entsprechend…. Dank der Klimaanlage und anderen Umständen hatte wir uns alle eine Erkältung zugezogen. Ausser Kai, er ist eben ein gesundes Bürschchen! Nik hat 720 Punkte gefochten. Leider musste er nach dem Fechten das Turnier aufgeben. Mit Fieber ist nicht zu spassen!!

Mit meinen 804 Punkten hatte ich wieder nicht optimal begonnen, aber jetzt kann ich das wenigstens auf die Erkältung schieben! :-)

Diesmal konnte ich das Schiessen genauso wie im Training geübt umsetzen. Mit 185 Ringen konnte ich mich nach 2 Disziplinen auf dem sechsten Zwischenrang wiederfinden. Hier möchte ich mich ganz speziell bei Kurt bedanken. 

Im Schwimmen konnte ich mich leider nicht mehr verbessern, mit 2.14 verlor ich ca. 4 Ränge nach hinten….

Das Reiten war wie immer eine ganz lustige Sache, nachdem ich unser Wunschpferd, die Nr. 4 ausgelost hatte, konnte eigentlich gar nichts mehr schief gehen…

Einzig der Ungar Adam Marosi hatte an diesem Tag kein Glück! Er fiel nach dem sechsten Sprung vom Pferd und brach sich das Bein. 
 
Die Sprünge waren nicht besonders hoch, vermutlich hatten die Veranstalter die Höhe den Pferden angepasst, denn diese waren ebenfalls nicht besonders gross!
Den Parcours beendete ich somit dann auch mit nur 2 Fehlern, da aber im allgemeinen gut geritten wurde, klassierte das Reiten nicht besonders und ich gewann nur einen Platz nach vorne.





In den Geländelauf wurde ich somit mit 1.33 Miuten Rückstand  (Rang 10) geschickt! Schlussendlich gelang es mir, mich auf dem 13. Rang durchs Ziel zu retten. Schlusssprint sei Dank! 

 
Nach nur 3h Schlaf folgte die Rückreise (einige hatten noch weniger geschlafen!)
Aber zum Glück sind die Sitze der Flugzeuge so gross und bequem das wir locker bis Zürich durchschlafen konnten! Haha.

In Zürich angekommen hatte ich wieder einen Schock. Diesmal einen Kälteschock! Von 30 Grad am Strand zu 80 cm Schnee! Und das mit einem üblen Jetlag! Werde mich nun ein paar Tage erholen bevor es wieder weitergeht. Denn schon bald steht Kairo vor der Türe…

Alles in allem muss ich sagen, dass dieser Wettkampf eine Super Erfahrung und eine noch grössere Motivation für mich war! Es zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin!!

 

Gruss Yves

Hier noch einige Eindrücke von Mexico:

Die Taxi's

Uner Hotel-Pool.


So werden in Mexico die Pferde gewaschen...:-);-)


   ;-)

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